Stadtbibliothek Bilke lädt ein

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Mount Everest

 

Der erste Vogtländer auf dem höchsten Punkt der Erde

 

Nachdem wir das Jahr mit einer Reise durch das faszinierende Südamerika begonnen haben, möchten wir Sie im Februar zu einem Abenteuer in Eis, Schnee und schwindelerregende Höhen einladen. Begleiten Sie uns am Dienstag, den 7. Februar 2017 um 20 Uhr auf das Dach der Welt. Ihr Reiseleiter ist Jürgen Landmann, ein 47-jähriger Klempner und Hobbybergsteiger aus dem vogtländischen Langenwetzendorf. Seine Leidenschaft sind die hohen Gipfel der Erde und so bereist er seit vielen Jahren die entlegensten Regionen der Welt um seiner Passion zu frönen - dem Klettern und Bergsteigen.

 

Mit dem Cho Oyu in Tibet und dem Broad Peak in Pakistan konnte er bereits zwei Achttausender ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff besteigen.

Nun war es für den Familienvater an der Zeit sich an den Mount Everest zu wagen, der von den Einheimischen  Chomolungma "Mutter Göttin der Erde" genannt wird. Als Aufstiegsroute entschied sich Landmann für die Nordseite in Tibet, einer autonomen Provinz in China. Der Weg zum Gipfel ist hier anspruchsvoller; mit technischen Felsklettereien oberhalb 8.500 Meter. Auch das Klima ist rauer, die Temperaturen niedriger, als auf der stärker frequentierten nepalesischen Südroute.

Geplant waren zwei Monate für An- und Abreise, Höhenakklimatisation, und Besteigung. Doch wie so oft im Leben kam alles anders als gedacht. Durch das Erdbeben, welches im Vorjahr weite Teile von Nepal zerstörte, war der Landweg von Nepal nach China für Ausländer gesperrt. Ein Umweg über Lhasa war unvermeidlich. Auch ein anfängliches Einreiseverbot Chinas machte es der internationalen Expedition, der Jürgen Landmann angehörte nicht leichter. Schlussendlich war jedoch ein Flug mit Umweg in die größte Stadt Tibets möglich und man konnte auf dem Landweg weiter bis ins Basislager auf 5.200 Meter reisen.    

Die folgenden sechs Wochen am Berg waren geprägt von vielen Auf- und Abstiegen, Schleppen von Lasten, Lageraufbau, Wetterstürzen, Krankheiten und tragischen Unfällen. Jürgen Landmann erlebte geplatzte Träume, Tränen und überschwängliche Glücksmomente, aber auch tiefe Kameradschaft und enorme Hilfsbereitschaft.

Eindrucksvoll und spannend berichtet der Bergsteiger vom schweren Weg zum Gipfel des Mount Everest auf 8.848 Meter. Phantastische Bilder eines gigantischen Berges, aber auch der Menschen in Kathmandu und Lhasa ergeben zusammen mit  den Schilderungen der Besteigung sowie Geschichten über Land und Leute einen atemberaubenden Mulimediavortrag, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie an diesem Abend begrüßen dürften. Karten zu dieser Veranstaltung zu 8 Euro und 6 Euro mit gültigem Bibliotheksausweis sind bereits in der Stadtbibliothek Bilke erhältlich. Reservierungen nehmen wir unter Tel. 500 320 gern entgegen.

 

Seminarfacharbeiten: Junge Leute - interessante Themen

 

Zu einer schönen Tradition hat sich eine Veranstaltungsreihe etabliert, die das Gymnasium am Weißen Turm Pößneck gemeinsam mit der Stadtbibliothek durchführt.

Alljährlich müssen die Abiturienten des jeweiligen Jahrgangs Anfang Januar ihre Seminarfacharbeiten einem Kolloquium vorstellen. Und eigentlich wäre damit das Thema Semi-Arbeit ad acta gelegt.

Nicht so in Pößneck: Damit sich der mitunter immense Arbeitsaufwand lohnt und die Arbeiten, die meist sehr interessante Themen behandeln, nicht so sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden, bekommen die jungen Macher in der Stadtbibliothek eine Plattform geboten.

So auch in diesem Jahr. Am Donnerstag, dem 16. Februar werden ab 19 Uhr zwei Arbeitsgruppen im Bilke-Festsaal ihre Ergebnisse einem breiten Publikum vorstellen.

Eine der Arbeiten thematisiert die vegane Kost und die Gymnasiasten können mit verblüffenden Testergebnissen aufwarten. Leider lag das Thema der zweiten Präsentation zu Redaktionsschluss noch nicht vor. Näheres können Sie zum einem späteren Zeitpunkt der Tagespresse entnehmen.

Der Eintritt ist frei(willig). Platzreservierungen nehmen wir gern entgegen (Tel. 500 320 ).

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch im Namen der Vortragenden begrüßen dürften.

 


Michael Grosse wieder in Pößneck

 

Am Mittwoch, dem 15. März 2017 hat das Warten für alle Fans ein Ende: Er ist wieder da!

Michael Grosse, 1961 als Sohn des Schauspielerin-Paares Annemarie Hermann und Herwart Grosse in Ostberlin geboren, erwarb sein schauspielerisches Rüstzeug an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seine Karriere begann er zunächst als Oberspielleiter in Eisenach und Zwickau, sowie als freiberuflicher Schauspieler und Regisseur. Seit 1991 hat sich Michael Grosse bundesweit als Intendant an verschiedenen Theatern einen Namen gemacht. Nach Stationen in Bautzen, Altenburg-Gera und Schleswig, übernahm er mit der Spielzeit 2010/11 die Generalintendanz des Theaters Krefeld-Mönchengladbach.

 

Als Regisseur kann Grosse auf knapp 100 Inszenierungen verweise, darunter "Faust. Der Tragödie I. Teil", " Kasimir und Karoline", "My fair Lady", "Der Widerspenstigen Zähmung", "Kabale und Liebe", " Cromwell", "Der zerbrochene Krug", "Nathan der Weise", "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Cabaret" - um nur einige zu nennen.

Seine künstlerische Visitenkarte sind in erster Linie verschiedene Soloabende.

So ist er dem Pößnecker Publikum, das er seit November 1998 regelmäßig beehrt, sicher noch mit Programmen wie "Ein Hochstapler erzählt" nach Thomas Mann und "Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine in bester Erinnerung.

Bei seinem neuerlichen Besuch in Pößneck wird der Mime ein wahrhaft teuflisches Programm im Gepäck haben, denn er wird Szenen aus Goethes "Faust" vortragen.

Ein Literaturereignis der Spitzenklasse, dass sich Keiner entgehen lassen sollte

 

 

Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr und um 19.30 Uhr. Karten zu 8 bzw. 6 Euro (mit gültigem Bibliotheksausweis) sind in der Stadtbibliothek Bilke erhältlich. Reservierungen bitte unter Tel. 500 320 oder per Mail unter Bibliothek@poessneck.de.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!