Stadtbibliothek Bilke lädt ein

selbstgebautes Balsafloß auf dem Rio Napo, Ecuador.jpg
selbstgebautes Balsafloß auf dem Rio Napo, Ecuador.jpg

"Südamerika querdurch - vom Pazifik zum Atlantik"

Die neue Multivisionshow mit Axel Brümmer & Peter Glöckner

 

Haben Sie Lust darauf, das neue Jahr gleich mit einer Reise in exotische Gefilde zu beginnen? Dann sind Sie bei uns genau richtig: Los geht es am Mittwoch, den 4. Januar um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Bilke.

Und hier schon ein kurzer Ausblick auf das, was Sie erwartet:

 

Kaum jemand bereiste Südamerika so intensiv wie die beiden Weltumradler und mehrfach ausgezeichneten Fotojournalisten Axel Brümmer und Peter Glöckner. Seit Jahrzehnten hält sie dieser abwechslungsreiche Kontinent in seinem Bann. Nach ausgiebigen Paddel- und Radtouren lockte sie eine neue Herausforderung: die Durchquerung des Festlandes in seiner ganzen Breite! Auf den Spuren von Charles Darwin und Alexander von Humboldt reisten sie immer am Äquator entlang! Ausgangspunkt waren die weit abgelegenen Galapagosinseln, weiter ging es zu Fuß über vergessene Inkapfade in die eisigen Höhen der Anden, sie versuchten den vom Erdmittelpunkt aus gesehenen höchsten Berg der Erde, den Chimborazo zu besteigen und kamen schließlich vorbei an feuerspeienden Vulkanen in die endlose Einsamkeit des Amazonas-Dschungels. Mit einem winzigen selbstgebauten Balsafloß liessen sich Axel und Peter wochenlang einen kleinen Fluss hinabtreiben und radeln ab Manaus durch Steppen und Regenwald bis in die kaum bekannten Länder Guyanas, passierten die Metropolen Macapá und Belém. In den staubtrockenen, kaum besiedelten Gegenden der Sertao, wo mitunter viele Jahre hinweg nicht ein Tropfen des lebensspendenden Nass vom Himmel fällt, gründeten einst entflohene Sklaven in unzugänglichen Gegenden unabhängige Siedlungen. Irgendwo in diesen Weiten erlebten die beiden Abenteurer einen persönlichen Höhepunkt:

200 000 bisher geradelte Kilometer! Nach einem kurzen Aufenthalt an der atlantischen Traumküste erreichten Axel und Peter den spektakulären Endpunkt ihrer spannenden Reise: die "schönste Insel der Welt" - Fernando de Noronha.

 

Obwohl sich die Landschaften und die Natur während der ganzen Reise unglaublich abwechslungsreich zeigten, waren die Beiden vor allem von den Menschen gefesselt. Arme Drogenbauern, abenteuerlustige Goldsucher, unkontaktiert lebende Indianerstämme oder raubeinige Rinderzüchter - sie alle gehören genauso zu diesem großartigen Kontinent wie unbändige Lebensfreude oder zurückhaltender Charme.

Erleben Sie authentische faszinierende Geschichten, erzählt mit der, für die beiden Weltumradler typischen, unverwechselbaren und unverfälschten Art!

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen dürften. Karten zu 12 Euro bzw. 10 Euro (mit gültigem Bibliotheksausweis) sind bereits in der Stadtbibliothek Bilke erhältlich. Reservierungen nehmen wir gern unter Tel. 500 320 entgegen.





Mount Everest

 

Der erste Vogtländer auf dem höchsten Punkt der Erde

 

Nachdem wir das Jahr mit einer Reise durch das faszinierende Südamerika begonnen haben, möchten wir Sie im Februar zu einem Abenteuer in Eis, Schnee und schwindelerregende Höhen einladen. Begleiten Sie uns am Dienstag, den 7. Februar 2017 um 20 Uhr auf das Dach der Welt. Ihr Reiseleiter ist Jürgen Landmann, ein 47-jähriger Klempner und Hobbybergsteiger aus dem vogtländischen Langenwetzendorf. Seine Leidenschaft sind die hohen Gipfel der Erde und so bereist er seit vielen Jahren die entlegensten Regionen der Welt um seiner Passion zu frönen - dem Klettern und Bergsteigen.

 

Mit dem Cho Oyu in Tibet und dem Broad Peak in Pakistan konnte er bereits zwei Achttausender ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff besteigen.

Nun war es für den Familienvater an der Zeit sich an den Mount Everest zu wagen, der von den Einheimischen  Chomolungma "Mutter Göttin der Erde" genannt wird. Als Aufstiegsroute entschied sich Landmann für die Nordseite in Tibet, einer autonomen Provinz in China. Der Weg zum Gipfel ist hier anspruchsvoller; mit technischen Felsklettereien oberhalb 8.500 Meter. Auch das Klima ist rauer, die Temperaturen niedriger, als auf der stärker frequentierten nepalesischen Südroute.

Geplant waren zwei Monate für An- und Abreise, Höhenakklimatisation, und Besteigung. Doch wie so oft im Leben kam alles anders als gedacht. Durch das Erdbeben, welches im Vorjahr weite Teile von Nepal zerstörte, war der Landweg von Nepal nach China für Ausländer gesperrt. Ein Umweg über Lhasa war unvermeidlich. Auch ein anfängliches Einreiseverbot Chinas machte es der internationalen Expedition, der Jürgen Landmann angehörte nicht leichter. Schlussendlich war jedoch ein Flug mit Umweg in die größte Stadt Tibets möglich und man konnte auf dem Landweg weiter bis ins Basislager auf 5.200 Meter reisen.    

Die folgenden sechs Wochen am Berg waren geprägt von vielen Auf- und Abstiegen, Schleppen von Lasten, Lageraufbau, Wetterstürzen, Krankheiten und tragischen Unfällen. Jürgen Landmann erlebte geplatzte Träume, Tränen und überschwängliche Glücksmomente, aber auch tiefe Kameradschaft und enorme Hilfsbereitschaft.

Eindrucksvoll und spannend berichtet der Bergsteiger vom schweren Weg zum Gipfel des Mount Everest auf 8.848 Meter. Phantastische Bilder eines gigantischen Berges, aber auch der Menschen in Kathmandu und Lhasa ergeben zusammen mit  den Schilderungen der Besteigung sowie Geschichten über Land und Leute einen atemberaubenden Mulimediavortrag, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie an diesem Abend begrüßen dürften. Karten zu dieser Veranstaltung zu 8 Euro und 6 Euro mit gültigem Bibliotheksausweis sind bereits in der Stadtbibliothek Bilke erhältlich. Reservierungen nehmen wir unter Tel. 500 320 gern entgegen.